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Durch die drastische
Veränderung im Altersaufbau
der Gesellschaft kommt es zu
einem ganz neuen Verhältnis
der Altersvorsorge.
Das Verhältnis zwischen
Beitragszahlern und
Rentnern
hat sich in den letzten
Jahren drastisch verändert.
Durch die höhere
Lebenserwartung hat sich
auch die Rentenbezugsdauer
erhöht. Sie lag 1960 im
Durchschnitt bei 10 Jahren.
Heute sind es bei Männern
ca. 14,8 und bei Frauen 18,8
Jahre. Zwei Berufstätige
versorgen heute einen
Rentner. In 20 Jahren wird
des Verhältnis 1 zu 1 sein.
Trotz Erhöhung des
Rentenalters auf 67 Jahre
und der Beiträge wird das
Niveau der gesetzlichen
Rente weiter sinken. Nach
statistischen Erhebungen
soll es in 20 Jahren noch
40% vom letzten Verdienst
betragen. Damit steigt die
individuelle Verantwortung
für die Altersvorsorge. Nur
wer schon in jungen Jahren
auf Konsum versichtet und
privat für das Alter
vorsorgt, kann im Alter
seinen Lebensstandard in
etwa halten.
Wir kennen in Deutschland
drei Säulen der
Altersvorsorge.
Die Gesetzliche
Rente, die freiwillige betriebliche Altersvorsorge
und die freiwillige private
Altersvorsorge.
Die Gesetzliche Rente wird
auch in Zukunft ein
wichtiger Baustein der
Altersvorsorge sein, auch
wenn der Anteil weiter
sinkt.
Eine wachsende Bedeutung hat
die betriebliche
Altersvorsorge. Seit 2002
hat der Arbeitnehmer darauf
einen gesetzlichen Anspruch.
Sie ist eine gute
Möglichkeit, wo Arbeitnehmer
und Arbeitgeber freiwillig
in einen Rentenfond
einzahlen können. Die
Beiträge können steuerlich
geltend gemacht werden.
Gegenwärtig machen nur etwa
28 % der Arbeitnehmer davon
Gebrauch. Bei den
Führungskräften sind es
immerhin schon 54 %. Auch
bei Firmenwechsel oder
Konkurs bleiben die
Ansprüche erhalten. Viele
Firmen nutzen diese
Möglichkeit zur Bildung und
Erhaltung von Stammpersonal.
Ganz entscheidend zur
Sicherung im Alter ist die
freiwillige private
Altersvorsorge. Je eher
damit begonnen wird, umso
niedriger sind die Beiträge.
Auch die Ansparphase ist
länger.
Vom Staat werden mehrere
geförderte Modelle, wie
Riester- oder Rürup Rente
angeboten. Hier können
Beiträge in einen zertifizierten Vertrag
(Versicherung,
Banksparvertrag, Fond)
eingezahlt werden. Vom Staat
gibt es je nach Modell
Steuervergünstigungen oder
Zuschüsse. Diese zertifizierten Verträge sind
auch bei Arbeitslosigkeit
(Harz IV) oder Konkurs nicht
anrechenbar. Die Laufzeit
der Verträge kann so
erfolgen, dass auch
zukünftig eine
Rentenzahlung mit 60 Jahren
beginnt. Einmalzahlungen
sind mit diesen
zertifizierten Verträgen
nicht möglich. Die Beiträge
und Versicherungsbedingungen
können bei den privaten
Anbietern bei gleicher
Absicherung unterschiedlich
sein. Vor dem
Vertragsabschluß sollte
unbedingt ein
Versicherungsvergleich
erfolgen. Es sollten nicht
nur die Anbieter der Region
verglichen werden. Auch ein
Versicherungsmakler hat nur
eine begrenzte Zahl von
Anbieter. Oft bietet er nur
die Versicherungen an, wo er
hohe Provisionen erhält.
Sehr einfach, bequem und
ohne Beeinflussung ist der
Versicherungsvergleich im
Internet. die entsprechende
Seite wird aufgerufen und in
der Maske werden die
gewünschten Daten
eingegeben. Sofort
erscheinen die günstigsten
Anbieter. Auch der Antrag
kann oft gleich über das
Internet gestellt werden.
Die private Altersvorsorge
sollte mehrere Standbeine
haben. Deshalb können auch
Anlagen in Fonds oder
Aktien
sinnvoll sein.
Auch eine Kapitalbildende
Renten- oder
Lebensversicherung ist eine
gute und sichere Anlage.
Hier besteht die
Möglichkeit, den Betrag nach
Ablauf des Vertrages in
einer Summe zu erhalten. Wer
als junger Mensch beginnt,
kann einen bestimmten Teil
risikoreicher in Fonds oder
Aktien anlegen. Über längere
Laufzeiten versprechen diese
Anlagen eine höhere Rendite,
wobei auch das Risiko größer
ist. Ältere Menschen sollten
eher in sicherere Anlagen
wie Kapitalbildende
Versicherungen oder Geldanlagen investieren.
Partner:
Riesterrente
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